Dez 042009
 

Morgens haben wir ein wenig getrödelt und gehen erst gegen neun Uhr Anker auf. Ron ist noch nicht ganz fit und legt sich in die Koje. Skipper ist noch müde oder schon wieder und schläft ebenfalls während ich mit voller Genua und 5 Knoten durch die Wellen “rausche”. Da wir heute meistens so 17-18 Knoten Wind haben, sind auch nicht viele andere Boote unterwegs. Den meisten GFK Jachten ist es schon zu windig. Sie müssten wahrscheinlich reffen und die Schnellboote für Ausflüge sind ebenfalls weit und breit nicht zu sehen, genauso wie die Longtailboote. HERRLICH! Nach zwei Stunden lässt der Wind nach. Ich will die Männer nicht wecken und so machen wir erstmal nur 3,5 Knoten bis 4 Knoten. Als Ron wach ist machen wir den Motor an, gleichzeitig frischt der Wind wieder auf und schwupp die wupp stehen acht Knoten auf dem Display. Ron legt sich nochmal was hin und mein Grinsen wird bei jedem 0,01 Knoten mehr auf dem Display breiter. Ok, wir wollen ja nicht rasen sondern nur ein wenig rauschen, also Motor aus und schön gemütlich mit 5 -6 Knoten weiter Richtung Koh Rok Nok.

Ron steht auf, Skipper schläft nach wie vor und wenn Frauchen Langeweile bekommt muss die ganze Crew drunter leiden:

Langeweile

Langeweile

Armer Skipper

Armer Skipper

Und wenn man Langeweile hat fällt einem noch mehr Blödsinn ein :D . “Komm, wir machen eine Nachtfahrt.” Die Worte aus Ron seinem Mund klingen verlockend und nach Abenteuer. OK, machen wir.

Zunächst steuern wir Koh Rok Nok an um unsere Positionslaternen zu kontrollieren und Skipper nochmal schwimmen zu schicken. Um 19:40 Uhr legen wir bei Dunkelheit ab, ein klein wenig mulmig war mir am Anfang schon. Das legte sich aber, als wir durch den Pulk von Fischern durch waren, die vor der Insel Päckchen gelegen haben.

Fischer im Päckchen

Fischer im Päckchen

Kurz nach uns sind auch sie ausgeschwärmt. Es ist irre wieviel Fisch die Weltmeere noch herzugeben scheinen. Überfischung ist auch in Thailand irgendwann kein Fremdwort mehr, da sind wir uns sicher.

Zuerst bin ich dran mit schlafen. Um 23 Uhr löse ich Ron ab mit Wache halten. Schön eingemummelt in meine Segeljacke mit selbstgebackenem Schokobrötchen, Kaffee und Bordhund an der Seite genieße ich das rauschen, das Meer wird vom Mondlicht angestrahlt und unsere Genua auch. Es ist recht windig, 20 Knoten Wind, und wir haben ordentlichen Wellengang. Ab und zu verirrt sich ein wenig Gischt ins Cockpit. Skipper liegt mit seinem Kopf auf meinem Bein, Bioheizung :D .

“Skipper frierst Du? Komm ich geb Dir was von meiner Decke ab!” :mrgreen: (war wirklich kühl, nur 24°C!)

Nach einer Stunde beschliesse ich einschläferndes Meeresrauschen gegen den Hochzeits I-Pod einzutauschen. Jetzt dröhnt AC/DC mit Back in Black, ein wenig Aerosmith, Bon Jovi und Metallica in meinen Ohren.

Ein Blick auf die Uhr, ups eine Stunde zu lange Wache gehalten. Ist aber schon Ok, Ron musste während seiner Schlafzeit einmal rauf kommen, weil ich ein Fischerboot nicht so ganz einschätzen konnte. Übungssache, da fehlt mir im Moment einfach noch die Erfahrung.

Dann bin ich wieder ins Bettchen und Ron hat Wache gehalten. Um halb sechs werde ich wieder wach, geselle mich zu Ron und gemeinsam fahren wir bei Tagesanbruch auf Phuket zu.

Fazit: Nachtfahrten sind gar nicht sooo schlimm :mrgreen: .

Dez 032009
 

Der Wecker klingelte um 06:15 Uhr und wir hatten wirklich Mühe aufzustehen. Wir sind dank Internet erst um 02:45 Uhr ins Bett gegangen und hatten dann noch liebe Not mit den Mücken – shit Viecher! Um 08:15 Uhr waren wir dann startklar. Zuerst ging es nach Telaga, dort ist ein kleiner Hafen und direkt an diesem Hafen ist eine Tankstelle. 180 Liter Diesel für ca. 70 €. Da macht das Tanken doch Spaß!

Die Romone am Tanksteg:


Am Tanksteg

Am Tanksteg

Secruity:

Pass gut auf.

Pass gut auf.

Telaga ist ein schnuckeliges und schönes Hafenstädtchen. Vor dem Hafen ist nochmal eine kleine Ankerbucht mit Sandstränden, da werden wir das nächste Mal vor Anker gehen.

Hier ein Bild von der Promenade:

Telaga

Telaga

Nach einer süßen Stärkung in Form von Eis und einem sehr netten Wiedersehen mit Bill, ein Bekannter aus der Yacht Haven Marina Phuket, ging es weiter Richtung Koh Lipe. Wir hatten super tolles Segelwetter und haben im Durchschnitt 5 Knoten geschafft bei herrlichem Sonnenschein. Wellig war es und es hat ordentlich geschaukelt. Ist auch Gewöhnungssache, für den Bordhund und für mich. Ron ist mit Seebeinen auf die Welt gekommen. In Koh Lipe angekommen wird schnell klar das wir nicht bleiben möchten. Es ist zu unruhig. Wir fahren weiter nach Koh Adang, eine größere Insel nördlich von Koh Lipe. Westlich dieser Insel gehen wir an eine Mooring – ich habe angelegt! Beim ersten Versuch war ich zu schnell, der zweite Versuch dauerte zwar etwas lang hat aber genau gepasst. Weil die Strömung zu stark war konnten wir nicht zum Strand schwimmen, sondern sind mit dem Dinghi gefahren. Ron ist auf der Romone geblieben. Es geht ihm nicht gut, er hat sich den Magen verdorben und sitzt überwiegend auf der Schüssel. Der Arme hat wahrscheinlich das gleiche wie ich vor zwei Monaten. Na hoffentlich geht es bei ihm schneller wieder weg!

Dann war Wäsche waschen angesagt, im Dunkeln. Beiboot sichern, nicht das es wieder verloren geht so wie letztes Jahr im November. Zum Abendessen gab es Fisch und zum Nachtisch leckeren Kuchen von Vera. Mmmh lecker. Ron schläft bereits und macht Dinner Cancelling wegen seinem Magen, das heißt der Kuchen gehört MIR ganz alleine. Hihi. Na ok, ich lasse ihm was über. Er kann seinen Kuchen ja nicht verteidigen wenn er schläft. Vielleicht geht’s ihm morgen wieder besser, dann kann er ihn essen. So, ab ins Bett, schlaf nachholen. Wobei die Nacht unruhig werden wird. Es schaukelt auch hier ganz ordentlich. Morgen geht es weiter nach Koh Rok Nok.

Sonnige Grüße

Ron, Simone und Skipper

Nov 292009
 

42 Seemeilen liegen vor uns. Wir versuchen noch einmal unser Großsegel zu befreien, klappt leider nicht. Wird dann wohl eine größere Aktion in Malaysia werden :roll: . Bei herrlichem Sonnenschein fahren wir los. Frühstücken unterwegs, polieren Edelstahl, nähen die T-Shirts an den Fendern enger damit sie nicht rutschen, kochen, wischen, räumen, sotieren und genießen den Tag. Wir haben zwischen 15 und 20 Knoten Wind, mal mehr mal weniger. Zwischendrin schläft der Wind auch schon mal für 10 Minuten komplett ein oder kommt auf einmal aus einer ganz anderen Richtung. Wir sind heute das erste Mal richtig gesegelt und mit Topgeschwindigkeiten von 5, 6 Knoten durch die Wellen gerauscht. Ein echter Rennschlitten unsere Romone :D . Da wir morgens noch recht lange am Großsegel gebastelt haben, kommen wir erst um 17:00 Uhr auf Koh Lipe an. Wir gehen vor Anker, überlegen kurz ob wir noch an Land fahren. Sind aber zu müde. Also gehen wir schwimmen, duschen, kochen und fallen in die Koje.

Wieviele Inseln sind auf diesem Bild?

Koh Lipe

Koh Lipe

Ron hält ein wenig Ausschau, doch wer findet den “Fehler” auf diesem Bild?

Wo ist der Fehler? :-)

Wo ist der Fehler? :-)

Und wer erkennt etwas ungewöhnliches auf diesem Bild?

?

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Hier die Lösungen: Auf dem ersten Bild sind zwei Inseln. Die vordere Insel ist sehr flach und die hintere Insel hat einen Berg. Das ganze verschwimmt von dieser Ansicht aus und man könnte meinen es wäre nur eine Insel :-) .

Auf dem zweiten Bild, ganz simpel. Ron hat sein T-Shirt falsch rum an, es ist uns beiden aber zunächst nicht aufgefallen, obwohl ein riesiges Logo normalerweise vorne drauf ist. In diesem Fall war es dann halt auf dem Rücken.

Bild drei: Skipper passt sich seinem Frauchen an!!! Dank Sonne und Salzwasser hat Skipper einen schönen Rotschimmer in seinem schwarzen Fell. :mrgreen: .

Das war es heute von uns.

Gute Nacht

die drei R´s (Ron, Rotschopf und Rotschimmer)

Nov 282009
 

Nach einer unruhigen Nacht und einem herrlichem Frühstück ging es heute weiter nach Koh Rok Nok. Gehört ebenfalls zu einem Nationalpark und ist ebenfalls sehr sehr schön!

Koh Rok Nok

Koh Rok Nok

Koh Rok Nok

Koh Rok Nok

Skipper verschläft wieder das Beste:

Schlafmütze

Schlafmütze

AUFWACHEN!

Neue Umgebung

Neue Umgebung

Unser  Ankerplatz:

Unser Ankerplatz

Unser Ankerplatz

Die Tour von Koh Phi Phi Le nach Koh Rok Nok war angenehm. Die letzten zwei Tage hatten wir es geschafft das CHAOS im Schiff zu beseitigen – klar wir Arbeiten auch auf hoher See. So überstürzt wie wir los gefahren sind, konnten wir nicht alles ordentlich Beiseite schaffen. Zum Segeln sollte jedoch alles gut verstaut sein. Heute war es dann soweit. Wir haben die Genua raus geholt und das Besan. Leider lässt sich unser Großsegel zur Zeit nicht ausfahren, es klemmt. Wir Wissen nur noch nicht genau wo.

Macht aber nichts. Wir machen ein wenig Pseudosegeln mit sage und schreibe 2, 6 Knoten. Nach zwei Stunden wird der Motor wieder angemacht. Wir wollen ja noch heute ankommen :wink: .

Angekommen sind wir, wie man oben sieht im kleinen Paradies. Und was Essen wir heute Abend? Los, wir fragen mal die Fischer ob sie einen Fisch für uns über haben :D

Fischerboote

Fischerboote

Mit Geld in der Tasche fahren wir los…

Fischer

Fischer

Doch Geld wollten die Jungs nicht. Nur einmal im Monat gehen sie an Land. Täglich kommt ein Versorgungsschiff und bringt Eis und ein paar Lebensmittel. Mangelware auf den Kuttern sind ganz klar: Bier und Zigaretten!

Kein Bier – kein Fisch. Klare Ansage. Also wir wollen Fisch und haben noch zwei Bier im Kühlschrank, drei Schachteln Zigaretten im Schrank, ein paar Tonicwater die wir sowieso nicht trinken und so dünn wie die Jungs sind können sie auch noch Kekse vertragen.

harte Arbeit

harte Arbeit

Mit diesen paar Sachen die insgesamt vielleicht 4 € Wert sind (Thaiwert) fahren wir zurück zu den Booten. Ron soll aufs Boot kommen, ich bleib lieber im Dinghi :lol: . Vier Fische packen sie Ron in die Tüte, der ist Zufrieden und gibt unsere Tüte mit dem Bier und anderen Kram. Das sieht der Kapitän:

Capitano

Capitano

Fischermann:

Unsere Ausbeute

Unsere Ausbeute

Am besten an diesem Ausflug:

The Body

The Body

Unglaublich unter welchen Bedingungen die Männer dort Arbeiten! Einen Hund hatten sie auch an Bord, der kommt nur einmal im Monat an Land.

Die Ausbeute haben wir erstmal sotiert. Was wir nicht haben wollten, haben wir in der Bucht an die anderen Segler verteilt. Dann war bis halb zehn Fisch ausnehmen und abschuppen angesagt. Um zehn Uhr haben wir die erste Languste in der Pfanne gehabt – pur – mit einem kleinen Schuss Olivenöl. LECKER! Der Rest ist im Minieisfach gelandet und wird die nächsten Tage verspeist. Skipper hatte übrigens auch Tintenfisch mit Reis und Möhrchen 8) .

Morgen geht es weiter nach Koh Lipe.

Gute Nacht.

Nov 272009
 

Blinzel, blinzel…. Ein Blick auf die Uhr: 06:30 Uhr. Ohhh, ich will nicht aufstehen, aber was muss das muss. Heute liegen 32 Seemeilen vor uns und wir müssen vorher noch ausklarieren. Bevor man ein Land mit dem Segelboot verlässt muss man sich beim Zoll abmelden. An der Tür stand, dass die Damen und Herren um neun Uhr ihren Dienst beginnen. Aber wir sind in Thailand, und manchmal stimmen die Zeiten nicht so ganz. Also können wir erst um zehn Uhr ausklarieren. War aber nicht schlimm mit der Verzögerung. Ich hatte mir nämlich am Strand so richtig nett den Fuß aufgeschnitten:

Cut

Cut

Da wir schon vorher zweimal zurück zum Boot mussten, weil wir div. Dinge vergessen hatten, hatte ich nicht schon wieder Lust zruück zu düsen, nur um mir Verbandszeug und Jod zu holen. Also marsch marsch bzw. humpel humpel in die Apotheke. Jod, Mull und Bandage kosten insgesamt nicht einmal einen Euro. Der Sprit zum Boot wäre wahrscheinlich teurer gewesen. Das Ausklarieren war ganz einfach, ein nettes Australisches Pärchen war zum einklarieren da. Wir haben ein wenig geklönt und sind dann zum Boot. Haben unser Dinghi aufs Vordeck gepackt, die Badeplattform hoch geklappt und sind Anker auf gegangen.. Da in Ao Chalong der Grund voll Schlick ist, war der Anker entsprechend schmutzig. Wir haben ihn mit Salzwasser abgewaschen und als ich dann zum Heck gegangen bin um Süßwasser zu holen ist es passiert!!! Gestolpert, mir ist nichts passiert, aber das Fenster über dem Navitisch war nicht zu und so hat unser Notebook eine Wasserdusche abbekommen. Ob er noch funktioniert!? Keine Ahnung, erstmal haben wir ihn den ganzen Tag in die Sonne gelegt. Auf jeden Fall war unser Navigationsprogramm auf dem Laptop… blöd – wirklich blöd. Also haben wir heute sehr traditionell mit Karte navigiert – macht eh mehr Spaß! So richtig mit Dreieck, Zirkel, Bleistift und Lineal. Sollte man so oder so immer machen – sollte man.

Auch heute hatten wir wieder sehr viel Sonne und null Wind. Ist uns aber immer noch egal! Wir genießen es auf dem Boot zu sein, es schaukelt, das Wasser rauscht am Rumpf, die Sonne brennt uns auf die Pelle und Skipper schnarcht. Nirgendwo schläft es sich besser, als auf Frauchens Beinen.

Kuschelkurs bei 35°C im Schatten

Kuschelkurs bei 35°C im Schatten

Ron hat sich ebenfalls in die Koje gelegt. Ich halte die Stellung und bin später dran mit schlafen. Gegen vier Uhr haben wir uns eine Mooring auf Koh Phi Phi Lee geschnappt. Wir liegen hier in der Maya Bay. Hier wurde der Film „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht. Und es ist wirklich herrlich hier! Aber schaut selbst:

kleines Paradies

kleines Paradies

The Beach

The Beach

Longtailboot mit Gaesten

Longtailboot mit Gaesten

Die Koh Phi Phi Inseln gehören zu einem Nationalpark, der ca. 390 km² groß ist. Das Wasser ist herrlich klar. Die Felsformationen, die aus dem Wasser ragen sind sehr schön anzusehen. Obwohl den ganzen Tag über Trubel herrscht und viele Touristen mit Schnellbooten, Longtailbooten und Fähren gebracht werden, ist nur wenig Müll auf den Inseln. Wir haben Glück. Sind unser eigener Herr und bleiben über Nacht. Mit drei anderen Segelbooten und einem Kat gehört die Insel uns.

Wir sind viel geschwommen und geschnorchelt, dann gab es Abendessen und jetzt gehen wir schlafen. Ausnahmsweise mal vor zehn Uhr! Übrigens Gewittert es grade ein wenig…. Die Vorfreude morgen aufzustehen und vor dieser Naturkulisse frische Wassermelone zu frühstücken ist riesig!

Bis morgen


Nov 262009
 

Um 06:00 Uhr stehen wir auf, wie auch die Tage zuvor. Frühstücken rucki zucki. Es ist noch viel zu erledigen bevor wir los können. Und wir wollen heute auf jeden Fall raus aus dem Hafen, komme was wolle. So packen wir geschwind unsere sieben Sachen vom Steg, befreien diesen anschließend von unserem Dreck. Machen das Boot startklar, spritzen es noch einmal mit Süßwasser sauber, bevor es die letzte Hafendusche auch für uns und Hund gibt. Skipper bemerkte schnell die Aufbruchstimmung und war nicht mehr vom Boot zu bekommen. Er hatte wohl Angst er müsste im Hafen bleiben. Um 11:00 Uhr waren wir soweit. Jetzt mussten wir nur noch die Rechnung von der Marina bezahlen und uns von Freunden und Bekannten verabschieden. Nach fast drei Monaten in der Marina waren dies nicht gerade wenige und so war es dann letzten Endes 12:15 Uhr als wir die LEINEN LOS machten. Ein herrliches Gefühl nach der ganzen Maloche. Ich selber bin ja noch nie mit der Romone gefahren. Ein Umlegemanöver im Hafen, zwei Liegeplätze weiter, weiter war ich bis dato noch nicht mit ihr gekommen. Heute lagen 35 Seemeilen vor uns. Von Yacht Hafen Marina Phuket nach Ao Chalong, wir hatten super Sonnenschein und null Wind. Wir mussten also die ganze Strecke Motoren, aber das war uns egal. Wir sind einfach glücklich nicht mehr im Hafen liegen zu müssen!

Hier mal eine Karte, die rote Linie soll die Strecke makieren. Ganz so zackig und kurvig sind wir natürlich nicht gefahren…. oder!? Die Zahlen… da waren Ron und ich mal gewesen, ein paar Logbucheinträge vorher. Im October glaube. Also bitte weg denken, leider habe ich dir ursprüngliche Karte nicht gefunden.

Unser Weg

Unser Weg

Wie lassen den Hafen hinter uns:

Der Hafen liegt hinter uns.

Der Hafen liegt hinter uns.

Unterwegs immer wieder Felsen und kleine Insel die aus dem Wasser ragen:

Einsame Insel

Einsame Insel

Felsinsel

Felsinsel

Alles Mögliche an Booten kam uns entgegen. Von Longtailbooten:

Longtailboot

Longtailboot


Über Superyachten:

Superyacht

Superyacht


Und Rostlauben, die ganz bestimmt nicht mehr zu reparieren sind!

Ein wenig rostig

Ein wenig rostig

Ein herrlicher Sonnenuntergang empfing uns in Ao Chalong bevor wir in der Bucht zwischen sehr vielen anderen Booten vor Anker gegangen sind. Das Ankermanöver hat sofort beim ersten Mal geklappt.

Sonnenuntergang in Ao Chalong

Sonnenuntergang in Ao Chalong

Dann haben wir das Dinghi startklar gemacht und sind in die Stadt gegangen zum Essen uns Obst kaufen für die nächsten Tage. Wir schlenderten so durch die Gassen und suchten uns ein nettes Restaurant aus. Als wir rein gingen sagte ein Herr, der mit seiner Frau am Tisch saß auf einmal:“ HEY SKIPPER!“ Unser Bordhund ist schon Inselbekannt – überall J. Egal ob im Norden oder im Süden.

Nach dem Essen sind wir einkaufen und dann zurück aufs Boot schlafen – da war es aber auch schon wieder 23:30 Uhr.

Das war der erste Streich und der nächste folgt jetzt…

Nov 262009
 

Wir haben heute abgelegt und sind heute von der Yacht Haven Marina nach Ao Chalong gefahren. Leider hatten wir keinen Wind und mussten die ganze Strecke motoren. Bisher ist alles in Ordnung. Es gibt keine Verluste und bei uns ist alles in Ordung.

Nachdem wir in Chalong angekommen sind wurde das Beiboot zu Wasser gelassen und wir sind dann an Land gefahren. Dort angekommen gab es erst mal eine Spielrund für Skipper. Anschliessend haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant gemacht. Ao Chalong ist ein richtiger Touristenort. Aus jeder Bar hört man „Hello Welcome“. Nach kurzer Suche haben wir ein kleines einfdaches Restaurant gesucht. Da wir Skipper dabei hatten haben wir erst mal gefragt, ob er mit rein darf. Bei den Thais ist das nicht selbstverständlich. Viele haben sehr große Angst vor Hunden. In diesem Restaurant war es aber kein Problem und so haben wir uns einen Tisch ausgesucht. Plötzlich hörten wir vom Nachbarstisch: „Hello Skipper, how are you“. Wir waren total erstaunt, das hier jemand Skipper kennt. Es war ein Ehepaar, dass auch einen Hund hat und mit denen wir in der Yacht Haven Marina schon gesprochen hatten.  Nachdem wir dann gegessen hatten, haben wir noch ein bischen Obst eingekauft und sind dann wieder zu Boot zurück gefahren. Morgen früh müssen wir ausklarieren und fahren dann nach Ko Phi Phi Le. Ihr werdet jetzt wahrscheinlich die nächsten Tage nichts von uns hören. Wir werden aber trotzdem weiterschreiben und dann das Logbuch aktualisieren, sobald wir wieder Internetverbindung haben. Also immer mal wieder reinschauen, oder tragt Euch in den Newsletter ein. Dann werdet ihr sofort benachrichtigt, wenns was neues gibt.

Nov 242009
 

Deswegen gibt es nur eine Kurzfassung vom Tag und doch keine Bilder.

Ron hat den kompletten Rumpf abgeschliffen und fast fertig gestrichen. Eine Riesenaktion und wirklich harte Arbeit. Ich war mit dem Auto los, Farbe kaufen. Dann Holz bearbeitet, den letzten Anstrich aufs Deck gemalt. im Boot Ordnung gemacht, Ron geholfen und div. andere Kleinigkeiten. Heute gab es übrigens selbst gemachtes Green Curry mit Huhn und Reis. Lecker war´s. Dann noch drei Kuchen gebacken und jetzt geht es ins Bett.

Morgen wird ein Mammut Tag! Eigentlich wollten wir ja morgen schon los fahren. Jetzt ist Abfahrt auf Donnerstag verschoben. Ich bin gespannt ob das klappt! :D .

Gute Nacht!