Wir gehen Frühstücken!!! Aber vorher gehts mit Skipper zum spazieren. Da der Wauzi tagsüber wenn die Angestellten da sind, nicht unbedingt von Bord sollte, gehen wir ganz früh morgens. Dann ist 1 Stunde Powerprogramm angesagt. Heute war Skipper wirklich richtig ausgepowert. Er hat sich sogar nicht mehr gerührt wenn wir an den Kühlschrank gegangen sind oder mit Plastiktüten geraschelt haben. Das soll schon was heißen. Skipper hatte heute also seinen Relaxtag und wir waren lecker Frühstücken. Wenn ich jetzt aufschreiben würde, was ich alles gegessen habe…. 4 Kilo mehr auf der Waage, mindestens. Und Champanger gabs und richtig echtes dunkles Brot und Kaffee und Milchbrötchen und Reis mit Curry, Obst. Wow, das war echt toll. Nach dem Frühstück waren wir wieder fleissig, haben unser Großsegel repariert.
Erst dachten wir es klemmt unten:

Mast unten
Aber es klemmte ganz oben.

Mast oben
Ron musste also in den Mast rauf. Ich habe ihn unten gesichert. Rauf, runter, rauf, runter, fertig. 3,5 Stunden später lässt sich unser Großsegel wieder Einwandfrei bedienen. Cool! Morgen wollen wir ja wieder zurück nach Phuket und es sind so ca. 20 Knoten Wind vorhergesagt. Das heisst wir werden gut voran kommen
. Danach waren die Batterien dran. Wir haben vier neue 6 V Batterien, also insgesamt 24 Volt. Da wir zur Zeit auf Langkawi sind uns hier alles Zollfrei ist und die Batterien besser sind als in Thailand, ideal um sie auszutauschen. Zwei waren nämlich defekt. Und Strom ist so oder so immer ein Leidthema auf Yachten, da muss man nicht auch noch defekte Batterien haben.
Zum Abendessen sind wir mit Norbert und Vera verabredet. Um sieben Uhr. Also gehe ich so gegen sechs Uhr mit Skipper an Land. Es ist noch hell, doch ich bin mir ziemlich sicher das der Marine Manager schon frei hat. Hat er auch. Und er kommt mir natürlich genau auf “unserem” Spazierweg entgegen gejoggt. Ich bereite mich innerlich auf den Abriss meines Lebens vor und was macht er? Lacht, grüsst total freundlich und joggt weiter. Einen Tag vorher hat er ein dickes Schild im Marina Büro aufgehangen: NO DOGS IN MARINA! Keine Hunde in der Marina! Und jetzt so. Muss man nicht verstehen. Wir bleiben immer freundlich. Skipper sowieso. Ob wir beim nächsten Mal wieder in die Marina dürfen!? Wir werden sehen. Das Essen mit Norbert und Vera war richtig klasse. Wir haben viel erzählt und geklönt. Die Männer für sich und die Frauen für sich. Die Männer über Technik und Vera und ich über Frauenthemen halt
.
Wir haben jetzt 01:00 Uhr Nachts. Um 06:15 klingelt der Wecker. Um acht Uhr morgen früh werden die Leinen los gemacht. Auf nach Phuket
. Ich freue mich schon auf Thailand!
Da unser PACTOR Modem noch nicht angeschlossen ist, müsst ihr leider wieder ein paar Tage auf neue Berichte warten. Sorry. Wer mag kann sich in den Newsletter eintragen, dann bekommt ihr sofort Bescheid wenns was neues gibt.
Bis ganz bald
Ron, Simone und Bordhund Skipper
Wir hatten gestern ein Auto für heute bestellt. Da ich schon einige Wochen hier auf Langkawi verbracht hatte und noch die Telefonnummer von dem Autoverleiher hatte, war das kein Problem.
Um 8.45 Uhr ging es mit dem Fährmotorboot von der Insel Rebak zur Insel Langkawi. Dort wartete auch das Auto auf uns und wir machten uns zuerst auf den weg zur Tankstelle, da grundsätzlich jedes Auto, das man hier mietet einen leeren Tank hat. Mit leerem Tank kann man es auch wieder abgeben. Dann ging es weiter nach Kuah zum Fährterminal, indem die Immigration, der Zoll und die Hafenbehörde sitzt. Da wir nur sehr kurze Zeit hier in Langkawi bleiben können, wollten wir direkt ein- und auch wieder ausklarieren. Zuerst ging es zur Immigration, damit wir unsere Stempel in den Pass bekommen, doch dort angekommen, schickte man uns zuerst zum Hafenmeister. Also dackelten wir dann los zum Hafenmeister. Dort gab man uns einige Formulare, die wir auch brav ausfüllten. Bei dem Ausreisedatum gaben wir den 04. Dezember an, also Freitag. Die Frau hinter schaute sich die Formulare an, stempelte alles ab und gab uns ein Exemplar zurück. Damit gingen wir dann zum Zoll. Dort gaben wir das Formular ab. Der Zöllner schaute darauf und meinte zu uns, wenn wir ein- und auklarieren wollten, dann könnten wir nicht bis Freitag bleiben, wir müssten dann schon morgen am 02. Dezember wieder ausreisen. Nach kurzer Überlegung stimmten wir zu. Leider stand auf dem Formular der Hafenbehörde aber nun der 04. Dezember und nicht der 02. Dezember. Daher mussten wir wieder zur Hafenbehörde und das Datum ändern lassen. Das ging auch Problemlos und wurde direkt gemacht. Also wieder zurück zum Zoll. Der Zöllner nahm das Formular entgegen, schaute kurz darauf und fragte mich dann, ob ich heute schon wieder ausreisen wollte. Ich verneite das und zeigte mir das Formular. Dort stand nun der 01. Dezember anstatt der 02. Dezember. Also mussten wir wieder zur Hafenbehörde und das Datum nochmal ändern lassen. Dort entschuldigte man sich und änderte das Datum nun auf den 02. Dezember. Dann wieder zum Zoll, dort wurden wir ins Buch ein- und auch wieder ausgetragen. Danach gings dann zur Immigration (Einwanderungsbehörde). Nach dem ausfüllen der Formulare bekamen wir beide dann unseren Einreisestempel und direkt unseren Ausreisestempel in unseren Pass. Simone freute sich endlich noch einen Stempel in ihrem Pass zu haben.
Nachdem wir nun legal in Malaysia waren fuhren wir in den Supermarkt uns kauften ein paar Dinge, die uns fehlten. Anschliessend ging es zum Yachtausrüster und wir kauften dort neue Batterien für die Romone. Kurz vor unserer Abreise in Phuket hatte eine Batterie schlapp gemacht und wir hatten nur noch eine Batteriebank. Wir kauften die Trojan-Batterien, da sie uns von vielen anderen Eignern empfohlen wurden und die auch sehr günstig waren. Diese Batterien werden häufig in Golf-Carts (Elektrogolfwagen) eingebaut sollen eine hohe Lebensdauer haben.
Danach mussten wir noch in einen Werkzeug-Laden um ein paar Sache einzukaufen. Anschliessend ging es dann zum Getränke-Grosshandel. Dort wurden ein paar Flaschen Wein und zwei Paletten Bier eingekauft. Wir möchten ja wieder Fisch von den Fischern haben
. Dann haben wir noch Obst und Wasser eingekauft und sind dann voll beladen mit der Fähre zum Boot gefahren.
Nachdem wir alles verstaut hatten, bin ich zum Marinabüro und habe unser Paket, das unseren Wassermacher beinhaltet abgeholt. Da es 3 relativ schwere Pakete waren und es keine Schubkarre oder etwas ähnliches gab, musste ich 3 mal laufen.
Anschliessend sind wir essen gegangen. Wir hatten beide Fish und Chips (Fisch mit Pommes).
Danach haben wir noch eine grosse Runde mit Skipper gemacht und ind jetzt hundemüde.
26 Seemeilen liegen heute vor uns. Wir haben guten Wind und schaffen wieder rund 5 Knoten. Nicht konstant, Durchschnitt ist bei pi mal Daumen 4 Knoten. Unterwegs setzen wir die neue Gastlandflagge:

Malaysia
Die Flagge hat 14 rot-weiße Streifen, die für die 14 Bundesstaaten von Malaysia stehen, der Stern hat auch 14 Zacken die ebenfalls für die Bundesstaaten stehen. Der Halbmond und der Stern sind Zeichen des Islams.
Im Islam gelten Schweine und Hunde als unrein. Rothaarige Frauen auch? :wink: Zumindestens würdigt mich der Marine Manager beim Anlegen keines Blickes, ich habe dreimal Hallo gesagt und viermal Dankeschön fürs Helfen. Nix, kein Wort und angucken sowieso nicht. Dann sieht er Skipper, ist ein wenig angesäuert das wir nicht per Funk angegeben haben, dass wir einen Hund an Bord haben. Skipper darf nicht von Bord – klare Ansage. OK! Der Hund bleibt an Bord!
. Wir Wissen schon, warum wir ihm nix per Funk gesagt haben. Als nächstes werden wir von Norbert und Vera begrüsst. Ein sehr nettes deutsches Pärchen, dass schon fast einmal rum ist um den blauen Globus. Überhaupt sind viele deutschsprachige Segler hier in der Marina. Es ist 17:30 Uhr, wir sind jetzt eine Stunde weiter. Kommen mit Uhrzeit und Datum total durcheinander. Haben den ersten Advent verpennt. Was soll´s. Wir klaren schnell das Boot auf und gehen spazieren. Es ist dunkel, der Marine Manager ist zu Hause und Skipper braucht genau 2 Minuten vom Boot bis an Land. Dann gehen wir Essen, warten 1,5 Stunden aufs Essen und amüsieren uns prächtig mit den anderen Gästen im Restaurant. Ein wenig Internet und schnell ins Bett. Morgen steht einklarieren auf dem Programm und gleichzeitig ausklarieren. Das geht hier und wir finden das richtig Klasse!
Gute Nacht
Ron und die Ferkels