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Koh Rok Nok

By Simone, 28. November 2009 22:08

Nach einer unruhigen Nacht und einem herrlichem Frühstück ging es heute weiter nach Koh Rok Nok. Gehört ebenfalls zu einem Nationalpark und ist ebenfalls sehr sehr schön!

Koh-Rok-Nok in

Koh Rok Nok

Koh-Rok-Nok-zwei in

Koh Rok Nok

Skipper verschläft wieder das Beste:

Skipper-pennt1 in

Schlafmütze

AUFWACHEN!

Aufwachen in

Neue Umgebung

Unser  Ankerplatz:

Ankerplatz in

Unser Ankerplatz

Die Tour von Koh Phi Phi Le nach Koh Rok Nok war angenehm. Die letzten zwei Tage hatten wir es geschafft das CHAOS im Schiff zu beseitigen – klar wir Arbeiten auch auf hoher See. So überstürzt wie wir los gefahren sind, konnten wir nicht alles ordentlich Beiseite schaffen. Zum Segeln sollte jedoch alles gut verstaut sein. Heute war es dann soweit. Wir haben die Genua raus geholt und das Besan. Leider lässt sich unser Großsegel zur Zeit nicht ausfahren, es klemmt. Wir Wissen nur noch nicht genau wo.

Macht aber nichts. Wir machen ein wenig Pseudosegeln mit sage und schreibe 2, 6 Knoten. Nach zwei Stunden wird der Motor wieder angemacht. Wir wollen ja noch heute ankommen Icon Wink in .

Angekommen sind wir, wie man oben sieht im kleinen Paradies. Und was Essen wir heute Abend? Los, wir fragen mal die Fischer ob sie einen Fisch für uns über haben Icon Biggrin in

Fischerboote in

Fischerboote

Mit Geld in der Tasche fahren wir los…

Fischer in

Fischer

Doch Geld wollten die Jungs nicht. Nur einmal im Monat gehen sie an Land. Täglich kommt ein Versorgungsschiff und bringt Eis und ein paar Lebensmittel. Mangelware auf den Kuttern sind ganz klar: Bier und Zigaretten!

Kein Bier – kein Fisch. Klare Ansage. Also wir wollen Fisch und haben noch zwei Bier im Kühlschrank, drei Schachteln Zigaretten im Schrank, ein paar Tonicwater die wir sowieso nicht trinken und so dünn wie die Jungs sind können sie auch noch Kekse vertragen.

Harte-Arbeit in

harte Arbeit

Mit diesen paar Sachen die insgesamt vielleicht 4 € Wert sind (Thaiwert) fahren wir zurück zu den Booten. Ron soll aufs Boot kommen, ich bleib lieber im Dinghi Icon Lol in . Vier Fische packen sie Ron in die Tüte, der ist Zufrieden und gibt unsere Tüte mit dem Bier und anderen Kram. Das sieht der Kapitän:

Kapitano in

Capitano

Fischermann:

Ausbeute in

Unsere Ausbeute

Am besten an diesem Ausflug:

The-Body in

The Body

Unglaublich unter welchen Bedingungen die Männer dort Arbeiten! Einen Hund hatten sie auch an Bord, der kommt nur einmal im Monat an Land.

Die Ausbeute haben wir erstmal sotiert. Was wir nicht haben wollten, haben wir in der Bucht an die anderen Segler verteilt. Dann war bis halb zehn Fisch ausnehmen und abschuppen angesagt. Um zehn Uhr haben wir die erste Languste in der Pfanne gehabt – pur – mit einem kleinen Schuss Olivenöl. LECKER! Der Rest ist im Minieisfach gelandet und wird die nächsten Tage verspeist. Skipper hatte übrigens auch Tintenfisch mit Reis und Möhrchen Icon Cool in .

Morgen geht es weiter nach Koh Lipe.

Gute Nacht.

Neue Aussicht

By Simone, 27. November 2009 23:21

Blinzel, blinzel…. Ein Blick auf die Uhr: 06:30 Uhr. Ohhh, ich will nicht aufstehen, aber was muss das muss. Heute liegen 32 Seemeilen vor uns und wir müssen vorher noch ausklarieren. Bevor man ein Land mit dem Segelboot verlässt muss man sich beim Zoll abmelden. An der Tür stand, dass die Damen und Herren um neun Uhr ihren Dienst beginnen. Aber wir sind in Thailand, und manchmal stimmen die Zeiten nicht so ganz. Also können wir erst um zehn Uhr ausklarieren. War aber nicht schlimm mit der Verzögerung. Ich hatte mir nämlich am Strand so richtig nett den Fuß aufgeschnitten:

Cut in

Cut

Da wir schon vorher zweimal zurück zum Boot mussten, weil wir div. Dinge vergessen hatten, hatte ich nicht schon wieder Lust zruück zu düsen, nur um mir Verbandszeug und Jod zu holen. Also marsch marsch bzw. humpel humpel in die Apotheke. Jod, Mull und Bandage kosten insgesamt nicht einmal einen Euro. Der Sprit zum Boot wäre wahrscheinlich teurer gewesen. Das Ausklarieren war ganz einfach, ein nettes Australisches Pärchen war zum einklarieren da. Wir haben ein wenig geklönt und sind dann zum Boot. Haben unser Dinghi aufs Vordeck gepackt, die Badeplattform hoch geklappt und sind Anker auf gegangen.. Da in Ao Chalong der Grund voll Schlick ist, war der Anker entsprechend schmutzig. Wir haben ihn mit Salzwasser abgewaschen und als ich dann zum Heck gegangen bin um Süßwasser zu holen ist es passiert!!! Gestolpert, mir ist nichts passiert, aber das Fenster über dem Navitisch war nicht zu und so hat unser Notebook eine Wasserdusche abbekommen. Ob er noch funktioniert!? Keine Ahnung, erstmal haben wir ihn den ganzen Tag in die Sonne gelegt. Auf jeden Fall war unser Navigationsprogramm auf dem Laptop… blöd – wirklich blöd. Also haben wir heute sehr traditionell mit Karte navigiert – macht eh mehr Spaß! So richtig mit Dreieck, Zirkel, Bleistift und Lineal. Sollte man so oder so immer machen – sollte man.

Auch heute hatten wir wieder sehr viel Sonne und null Wind. Ist uns aber immer noch egal! Wir genießen es auf dem Boot zu sein, es schaukelt, das Wasser rauscht am Rumpf, die Sonne brennt uns auf die Pelle und Skipper schnarcht. Nirgendwo schläft es sich besser, als auf Frauchens Beinen.

Schlafende-Maenner in

Kuschelkurs bei 35°C im Schatten

Ron hat sich ebenfalls in die Koje gelegt. Ich halte die Stellung und bin später dran mit schlafen. Gegen vier Uhr haben wir uns eine Mooring auf Koh Phi Phi Lee geschnappt. Wir liegen hier in der Maya Bay. Hier wurde der Film „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht. Und es ist wirklich herrlich hier! Aber schaut selbst:

Kleines-Paradies in

kleines Paradies

The-Beach in

The Beach

Longtailboot-mit-Gaesten in

Longtailboot mit Gaesten

Die Koh Phi Phi Inseln gehören zu einem Nationalpark, der ca. 390 km² groß ist. Das Wasser ist herrlich klar. Die Felsformationen, die aus dem Wasser ragen sind sehr schön anzusehen. Obwohl den ganzen Tag über Trubel herrscht und viele Touristen mit Schnellbooten, Longtailbooten und Fähren gebracht werden, ist nur wenig Müll auf den Inseln. Wir haben Glück. Sind unser eigener Herr und bleiben über Nacht. Mit drei anderen Segelbooten und einem Kat gehört die Insel uns.

Wir sind viel geschwommen und geschnorchelt, dann gab es Abendessen und jetzt gehen wir schlafen. Ausnahmsweise mal vor zehn Uhr! Übrigens Gewittert es grade ein wenig…. Die Vorfreude morgen aufzustehen und vor dieser Naturkulisse frische Wassermelone zu frühstücken ist riesig!

Bis morgen


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