Posts tagged: Ao Chalong

Ankunft auf Phuket

By Simone, 5. Dezember 2009 21:52

Um halb acht schmeißen wir unseren Anker in der Bucht vor Ao Chalong. Klaren die Romone ein wenig auf. Lassen das Beiboot zu Wasser, Frühstücken und fahren dann zum einklarieren ins Hafenbüro. Wir haben Samstag und Samstags wird wohl gefeilscht im Hafenbüro.

“Brauchst Du eine Quittung?” Die Frage des Thailändischen Zöllners ist uns ein wenig suspekt.

Er erklärt schnell: “Mit Quittung zahlst Du 600 Baht, ohne zahlst Du 300 Baht”

“Ah, ok. Ne wir brauchen keine Quittung. Unsere 300 Baht verschwinden in seiner Brusttasche.

Das das so funktioniert, obwohl wir in div. Bücher ein- und ausgetragen werden. Scheint also keiner zu kontrollieren.

Nachdem wir einklariert haben fahren wir zurück zum Boot. Wir müssen dringend Schlaf nachholen. Wir zicken uns nämlich ganz ordentlich an und das bedeutet entweder: Übermüdung oder Hunger. Die Frage wer wen mehr anzickt ist überflüssig. Wir tun uns da beide nicht viel Icon Lol in .

Um 17:00 Uhr weckt uns Skipper und wir fahren zum Strand, gehen Essen, gehen nochmal ein wenig spazieren und jetzt gehen wir gleich wieder schlafen.

Morgen fahren wir  an der Westküste von Phuket rauf. Mal schauen ob wir uns wieder irgendwo in ungesicherte Netze einloggen können!? Dann erfahrt ihr mehr.

Gute Nacht

Bock, Ziege und Hütehund

Neue Aussicht

By Simone, 27. November 2009 23:21

Blinzel, blinzel…. Ein Blick auf die Uhr: 06:30 Uhr. Ohhh, ich will nicht aufstehen, aber was muss das muss. Heute liegen 32 Seemeilen vor uns und wir müssen vorher noch ausklarieren. Bevor man ein Land mit dem Segelboot verlässt muss man sich beim Zoll abmelden. An der Tür stand, dass die Damen und Herren um neun Uhr ihren Dienst beginnen. Aber wir sind in Thailand, und manchmal stimmen die Zeiten nicht so ganz. Also können wir erst um zehn Uhr ausklarieren. War aber nicht schlimm mit der Verzögerung. Ich hatte mir nämlich am Strand so richtig nett den Fuß aufgeschnitten:

Cut in

Cut

Da wir schon vorher zweimal zurück zum Boot mussten, weil wir div. Dinge vergessen hatten, hatte ich nicht schon wieder Lust zruück zu düsen, nur um mir Verbandszeug und Jod zu holen. Also marsch marsch bzw. humpel humpel in die Apotheke. Jod, Mull und Bandage kosten insgesamt nicht einmal einen Euro. Der Sprit zum Boot wäre wahrscheinlich teurer gewesen. Das Ausklarieren war ganz einfach, ein nettes Australisches Pärchen war zum einklarieren da. Wir haben ein wenig geklönt und sind dann zum Boot. Haben unser Dinghi aufs Vordeck gepackt, die Badeplattform hoch geklappt und sind Anker auf gegangen.. Da in Ao Chalong der Grund voll Schlick ist, war der Anker entsprechend schmutzig. Wir haben ihn mit Salzwasser abgewaschen und als ich dann zum Heck gegangen bin um Süßwasser zu holen ist es passiert!!! Gestolpert, mir ist nichts passiert, aber das Fenster über dem Navitisch war nicht zu und so hat unser Notebook eine Wasserdusche abbekommen. Ob er noch funktioniert!? Keine Ahnung, erstmal haben wir ihn den ganzen Tag in die Sonne gelegt. Auf jeden Fall war unser Navigationsprogramm auf dem Laptop… blöd – wirklich blöd. Also haben wir heute sehr traditionell mit Karte navigiert – macht eh mehr Spaß! So richtig mit Dreieck, Zirkel, Bleistift und Lineal. Sollte man so oder so immer machen – sollte man.

Auch heute hatten wir wieder sehr viel Sonne und null Wind. Ist uns aber immer noch egal! Wir genießen es auf dem Boot zu sein, es schaukelt, das Wasser rauscht am Rumpf, die Sonne brennt uns auf die Pelle und Skipper schnarcht. Nirgendwo schläft es sich besser, als auf Frauchens Beinen.

Schlafende-Maenner in

Kuschelkurs bei 35°C im Schatten

Ron hat sich ebenfalls in die Koje gelegt. Ich halte die Stellung und bin später dran mit schlafen. Gegen vier Uhr haben wir uns eine Mooring auf Koh Phi Phi Lee geschnappt. Wir liegen hier in der Maya Bay. Hier wurde der Film „The Beach“ mit Leonardo Di Caprio gedreht. Und es ist wirklich herrlich hier! Aber schaut selbst:

Kleines-Paradies in

kleines Paradies

The-Beach in

The Beach

Longtailboot-mit-Gaesten in

Longtailboot mit Gaesten

Die Koh Phi Phi Inseln gehören zu einem Nationalpark, der ca. 390 km² groß ist. Das Wasser ist herrlich klar. Die Felsformationen, die aus dem Wasser ragen sind sehr schön anzusehen. Obwohl den ganzen Tag über Trubel herrscht und viele Touristen mit Schnellbooten, Longtailbooten und Fähren gebracht werden, ist nur wenig Müll auf den Inseln. Wir haben Glück. Sind unser eigener Herr und bleiben über Nacht. Mit drei anderen Segelbooten und einem Kat gehört die Insel uns.

Wir sind viel geschwommen und geschnorchelt, dann gab es Abendessen und jetzt gehen wir schlafen. Ausnahmsweise mal vor zehn Uhr! Übrigens Gewittert es grade ein wenig…. Die Vorfreude morgen aufzustehen und vor dieser Naturkulisse frische Wassermelone zu frühstücken ist riesig!

Bis morgen


Unser großer Tag!

By Simone, 26. November 2009 23:54

Um 06:00 Uhr stehen wir auf, wie auch die Tage zuvor. Frühstücken rucki zucki. Es ist noch viel zu erledigen bevor wir los können. Und wir wollen heute auf jeden Fall raus aus dem Hafen, komme was wolle. So packen wir geschwind unsere sieben Sachen vom Steg, befreien diesen anschließend von unserem Dreck. Machen das Boot startklar, spritzen es noch einmal mit Süßwasser sauber, bevor es die letzte Hafendusche auch für uns und Hund gibt. Skipper bemerkte schnell die Aufbruchstimmung und war nicht mehr vom Boot zu bekommen. Er hatte wohl Angst er müsste im Hafen bleiben. Um 11:00 Uhr waren wir soweit. Jetzt mussten wir nur noch die Rechnung von der Marina bezahlen und uns von Freunden und Bekannten verabschieden. Nach fast drei Monaten in der Marina waren dies nicht gerade wenige und so war es dann letzten Endes 12:15 Uhr als wir die LEINEN LOS machten. Ein herrliches Gefühl nach der ganzen Maloche. Ich selber bin ja noch nie mit der Romone gefahren. Ein Umlegemanöver im Hafen, zwei Liegeplätze weiter, weiter war ich bis dato noch nicht mit ihr gekommen. Heute lagen 35 Seemeilen vor uns. Von Yacht Hafen Marina Phuket nach Ao Chalong, wir hatten super Sonnenschein und null Wind. Wir mussten also die ganze Strecke Motoren, aber das war uns egal. Wir sind einfach glücklich nicht mehr im Hafen liegen zu müssen!

Hier mal eine Karte, die rote Linie soll die Strecke makieren. Ganz so zackig und kurvig sind wir natürlich nicht gefahren…. oder!? Die Zahlen… da waren Ron und ich mal gewesen, ein paar Logbucheinträge vorher. Im October glaube. Also bitte weg denken, leider habe ich dir ursprüngliche Karte nicht gefunden.

Phuket-Karte in

Unser Weg

Wie lassen den Hafen hinter uns:

Hafen-hinter-uns in

Der Hafen liegt hinter uns.

Unterwegs immer wieder Felsen und kleine Insel die aus dem Wasser ragen:

Einsame-Insel in

Einsame Insel

Felsen-im-nirgendwo in

Felsinsel

Alles Mögliche an Booten kam uns entgegen. Von Longtailbooten:

Longtailboot in

Longtailboot


Über Superyachten:

Superyacht in

Superyacht


Und Rostlauben, die ganz bestimmt nicht mehr zu reparieren sind!

Rostiges-Boot in

Ein wenig rostig

Ein herrlicher Sonnenuntergang empfing uns in Ao Chalong bevor wir in der Bucht zwischen sehr vielen anderen Booten vor Anker gegangen sind. Das Ankermanöver hat sofort beim ersten Mal geklappt.

Sonnenuntergang-in-Chalong in

Sonnenuntergang in Ao Chalong

Dann haben wir das Dinghi startklar gemacht und sind in die Stadt gegangen zum Essen uns Obst kaufen für die nächsten Tage. Wir schlenderten so durch die Gassen und suchten uns ein nettes Restaurant aus. Als wir rein gingen sagte ein Herr, der mit seiner Frau am Tisch saß auf einmal:“ HEY SKIPPER!“ Unser Bordhund ist schon Inselbekannt – überall J. Egal ob im Norden oder im Süden.

Nach dem Essen sind wir einkaufen und dann zurück aufs Boot schlafen – da war es aber auch schon wieder 23:30 Uhr.

Das war der erste Streich und der nächste folgt jetzt…

Abgelegt…

Wir haben heute abgelegt und sind heute von der Yacht Haven Marina nach Ao Chalong gefahren. Leider hatten wir keinen Wind und mussten die ganze Strecke motoren. Bisher ist alles in Ordnung. Es gibt keine Verluste und bei uns ist alles in Ordung.

Nachdem wir in Chalong angekommen sind wurde das Beiboot zu Wasser gelassen und wir sind dann an Land gefahren. Dort angekommen gab es erst mal eine Spielrund für Skipper. Anschliessend haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Restaurant gemacht. Ao Chalong ist ein richtiger Touristenort. Aus jeder Bar hört man „Hello Welcome“. Nach kurzer Suche haben wir ein kleines einfdaches Restaurant gesucht. Da wir Skipper dabei hatten haben wir erst mal gefragt, ob er mit rein darf. Bei den Thais ist das nicht selbstverständlich. Viele haben sehr große Angst vor Hunden. In diesem Restaurant war es aber kein Problem und so haben wir uns einen Tisch ausgesucht. Plötzlich hörten wir vom Nachbarstisch: „Hello Skipper, how are you“. Wir waren total erstaunt, das hier jemand Skipper kennt. Es war ein Ehepaar, dass auch einen Hund hat und mit denen wir in der Yacht Haven Marina schon gesprochen hatten.  Nachdem wir dann gegessen hatten, haben wir noch ein bischen Obst eingekauft und sind dann wieder zu Boot zurück gefahren. Morgen früh müssen wir ausklarieren und fahren dann nach Ko Phi Phi Le. Ihr werdet jetzt wahrscheinlich die nächsten Tage nichts von uns hören. Wir werden aber trotzdem weiterschreiben und dann das Logbuch aktualisieren, sobald wir wieder Internetverbindung haben. Also immer mal wieder reinschauen, oder tragt Euch in den Newsletter ein. Dann werdet ihr sofort benachrichtigt, wenns was neues gibt.

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