Category: Allgemeines

Papa hat immer gesagt….

By Simone, 7. September 2010 09:35

…. “Du kannst alles machen, du darfst dich nur nicht erwischen lassen!”

Und man sollte auf die Eltern hören!

Sipadan, dass Tauchermekka in Borneo. Tausende Touristen kommen jährlich um hier Tauchen zu gehen. Der berühmte Meesforscher Jacques-Yves Cousteau ist hier getaucht und war absolut begeistert von Sipadan. Er drehte den Dokumentarfilm “Der Geist der Schildkröte” in der Schildkrötenhöhle. Wie auch immer, 2004 wurde Sipadan ENDLICH zum Naturschutzgebiet erklärt, alle Resorts und Tauchshops auf der Insel wurden geschlossen und seitdem dürfen genau 120 Touristen täglich nach Sipadan – nicht mehr und nicht weniger. Die “Permits” sind heiss begehrt und es ist ein wenig wie Lotterie ob man nach Sipadan fahren kann zum tauchen oder nicht. Kommt man mit dem Tauchboot auf Sipadan an, so kommen die ortsansässigen Soldaten die dort stationiert sind zu einem und kontrollieren die “Eintrittskarten”, bewaffnet mit scharfen Geschoss…… Die Insel ist auch 2000 berühmt geworden durch den Abu Sayyaf Fall wo ca. 20 Touristen (auch Deutsche) entführt wurden und monatelang auf den Philippinen festgehalten wurden…. Achso UND ein Tag auf Sipadan kostet inkl. 3 Tauchgängen ca. 100-150 Euro….

… Samstagabend – Pulau Mabul – 8 Seemeilen von Sipadan entfernt. Wir gehen mit John und Pik von der SY Cloudy Bay am Strand spazieren. Als John und ich auf die super geniale Idee kommen: “Lass uns morgen mit dem Dinghi nach Sipadan fahren!!!” Gesagt, getan. Am nächsten morgen um halb sechs sitzen wir im Dinghi und machen uns auf den Weg. Es ist ein wenig wie Rock´n Roll, weil die See recht wellig ist. Wir sehen es positiv – so können die Soldaten uns nicht so schnell auf dem Radar erkennen.

Dinghifahrt-nach-Sipadan in

Dinghifahrt nach Sipadan

Wir passieren den Stützpunkt der Soldaten und machen uns auf den Weg zum Südpunkt…. einer der besten Tauchspots auf einer der TOP 10 Tauchinseln der Erde. Ein Rundumblick… keine Soldaten….keine Kontrollboote…. na dann mal los! Ron und ich schmeißen uns in die Fluten. John und Pik passen auf unser Dinghi auf und gehen Schnorcheln. (WICHTIG! Dieser Artikel soll nicht zum Nachahmen animieren, wir haben gute Dinghis mit 15 PS Motoren und sind mit zwei Dinghis gefahren….. alleine niemals machen! Des Weiteren ist es möglich, dass die Soldaten das Tauchequipment beschlagnahmen. Wir hatten Glück.)

Was soll man sagen/schreiben. Es war der absolute HAMMER! Auf 3 m Tiefe sind Fische, Fische, Fische, Fische, Korallen ohne Ende…. dann Steilwand in tausende Meter Tiefe! Von 3 m auf ca. 1000 – 2000 m – je nachdem an welcher Stelle man taucht. Hier gilt es den Tiefenmesser im Auge zu behalten, dass man nicht “abstürzt”. Das Wasser – so ein blau habe ich noch nie gesehen. Es war einfach nur toll.

Hier mal ein paar Bilder:

Nacktschnecke-hellbalu in

Nacktschnecke in hellblau


Nacktschnecke in

Nacktschnecke in lila

Mein allererster Hai:

Shark in

Hai

Und noch einer:

Weissspitzenriffhai in

Weissspitzenriffhai


Blaupunktrochen in

Blaupunktrochen

Schildkr Te-auf-Sipadan in

Schildkröte auf Sipadan

Steilwand in

Steilwand 3m - 2000 m

Fischschwarm in

Fische, Fische, Fische

Nach 46 Minuten ist der Spass vorbei. Wir tauchen auf, John und Pik faulenzen im Dinghi. Ein Kontrollboot hat die zwei nach ihrem Permit gefragt. John ist um keine Ausrede verlegen: “Wir hatten vor drei Tagen Abendessen mit dem Minister für Tourismus. Er hat uns eingeladen, die Insel zu erkunden und sie zu betauchen.” Wir hatten wirklich ein Abendessen mit der Ralley wo der Minister für Tourismus da war, in Sandakan, allerdings stimmte das mit der Einladung nach Sipadan nicht so wirklich. Macht aber nichts. Alles was Minsiter oder Präsident ist, ist so hoch angesehen. Sie hören nur diese Wörter und schon ist alles paletti. Zurück ist wieder Rock´n Roll angesagt…… ob wir das nochmal machen? Wer weiss – vielleicht. Pik und John hatten nach der unruhigen Fahrt keine Lust noch ein zweites Mal nach Sipadan zu fahren – verständlich. Alleine fahren – besser nicht – ist zu weit.

Aber Mabul ist fast genauso schön:

Schildkr Te-mit-Putzerfisch in

Schildkröte mit Putzerfisch

Groessere-Schildkr Te in

ältere Schildkröte

Schildkr Te-von-unten in

Schildkröte von unten

Insgesamt haben wir gestern auf Pulau Mabul bestimmt 15-25 Schildkröten gesehen. Es sind die weit verbreiteten und unter Artenschutz stehenden Suppenschildkröten. Sie werden bis zu 50 Jahre alt, können 180 Kilo schwer werden und bis zu 1,50 Meter lang (nur Panzerlänge).

Wir haben halb zehn, die Sonne scheint…. es wird Zeit einen weiteren Tauchgang zu machen.

Tschüssi

wir drei

Niemals bei Diesel und Benzin Wasser dazu tun…

By Simone, 4. September 2010 11:44

… macht Ron natürlich nicht und ich würde es jetzt auch nicht mehr machen….

Wir wollten gerade Anker auf gehen, als der Motor anfing zu stottern und nach 10 Sekunden kompett den Geist aufgab Icon Rolleyes in . Also Anker wieder rein ins Wasser und den Motorraum aufgemacht. NA SUPER, eine Ladung Tagestank schwabt in der Bilge umher. Schnell ist das Problem geortet. Das Schauglas vom Dieselfilter ist kaputt gegangen. Zum Glück haben wir zweifachen Ersatz an Bord. Ausgebaut, neues Schauglas eingesetzt, Motor entlüftet und jetzt sind wir schon wieder unterwegs zum nächsten Tauchspot.

Während Ron repariert hat habe ich überlegt, was ich gemacht hätte wenn ich alleine gewesen wäre. Die ganze Sache mit dem Schauglas erneuern, ein-ausbauen hätte ich auch noch hinbekommen. ABER, ich hätte den Filter erst mal schön sauber gemacht, mit Wasser und Spüli Icon Lol in . Jetzt weiß ich, dass man das nicht machen sollte. Ist ja auch eigentlich logisch….Wasser im Diesel ist ja auch mehr als schlecht……

Wie auch immer, weiter gehts…. und es sind neue Bilder online:

http://www.weltumsegelung.info/galerie/bilder/

Tschüssi

Ron, Simone und Skipper


Schluss, Aus, Vorbei…

By Simone, 2. September 2010 10:37

… das war´s. Die Sail Malaysia 2010 ist vorbei. Gestern Abend um fünf Uhr haben sich die verbleibenden Boote bzw. ihre Eigentümer ein letztes Mal getroffen, erst zum lockeren Umtrunk und anschliessend ging es zum Abendessen.

Ein wenig Schade finden wir es schon. Die Ralley war für uns eine super Gelegenheit unser Englisch aufzufrischen. Wir haben jede Menge nette Menschen kennengelernt, viele Erfahrungen gesammelt und haufenweise  interessante Eindrücke gesammelt. Andererseits sind wir auch froh jetzt wieder unser eigenes Tempo fahren zu können und das ist auf jeden Fall 3 Knoten langsamer Icon Wink in .

Solche Bilder wird es vorerst nicht mehr geben:

Ankern-in-Tawau in

Ankern in Tawau

Gesellige Runde:

Gesellige-Runde in

gesellige Runde

Und jetzt?

Jetzt heisst es, dass wunderschöne Borneo weiter erkunden:

Schoenes-Borneo in

schönes Borneo

Die Tierwelt bewundern.

Hier ein 2 m langer Waran der im Yacht Club Tawau lebt:

Waran in

Waran

Zum Hauptprogramm der nächsten Wochen gehört Tauchen, Flüsse erkunden und die Gepflogenheiten der Menschen noch weiter Auskundschaften.

Zum Beispiel mal eines der Wasserdörfer aus nächster Nähe betrachten und erkunden:

Watervillage in

Watervillage

Watervillage-1 in

Wasserdorf

Des Weiteren sind wir am überlegen, planen, Ideen sammeln…..wo wollen wir hin, was möchten wir sehen, was könnte man als nächstes machen, was machen wir wenn im Dezember/ Januar der Besuch kommt…..

Ron baut gerade unsere Bilgenpumpe aus und reinigt sie, hat gestern beim Stopfbuchsenbehälter auspumpen gestreikt…..

Skipper schläft….

… und ich begebe mich mal an die E-Mails und die weitere Internetrecherche…..

… zwischendrin müssen wir immer mal wieder unsere Arbeit unterbrechen zum “Bye Bye” sagen. Je nachdem wie eng man zusammen war, kann ein “Bye Bye” einen halben Tag in Anspruch nehmen Icon Lol in .

Bye Bye

Ron, Simone und Skipper

Hitzige Grüße…

By Simone, 31. August 2010 12:33

… vom Meer. Die moderne Internettechnologie ist schon faszinierend!!! Während Ron uns durch gefährliche Riffe und die Straße von Semporna navigiert, sitze ich im Bordbüro und schreibe Logbuch. Ohne an Land zu sein, keine Kabel nix. Ziemlich coole Sache.

Nachdem wir Tag, Nacht, Tag und ne halbe Nacht unterwegs waren sind wir dann um 23:00 Uhr in der Nähe von Pulau Selakan vor Anker gegangen und danach alle müde in die Koje gefallen. Am nächsten Morgen war dann Insel erkunden angesagt.

Um ca. halb acht sind wir mit dem Dinghi los gedüst und um zwölf Uhr waren wir wieder auf der Romone:

Skipper gefiel das Wasser so gut, dass er bei voller Fahrt rein geplumst ist Icon Lol in .

Hier noch mehr oder weniger im Dinghi beim Vögel beobachten:

Skipper-1 in

Skipper

Überall rund um Borneo findet man Wasserdörfer. Kleine Holzhütten, oder auch Wellblechhütten, auf Holzstangen mitten im Meer. Mal sind die Dörfer riesig und mal ganz klein so wie auf dem folgenden Bild:

Watervillage in

Watervillage - Wasserdorf

Der Hauptgrund, warum die Menschen Häuser im Wasser bauen: Es spart Unmengen an Geld. Sie brauchen kein Land kaufen und müssen keine Steuern an den Staat bezahlen.

Pulau Selakan liegt im Marine Nationalpark, wir sind gerade mit Skipper an Land gegangen, als zwei junge Männer zu uns kommen. Sie können kaum Englisch und wir können nur erraten was sie wollen. “Permit, Permit…. Nationalpark!” Aha, man braucht also ein Permit um den Nationalpark betreten zu dürfen. Nach 10 Minuten- kommunizieren mit allen Sinnen und Möglichkeiten- sind wir schlauer. Wir brauchen für acht Insel in der Umgebung eine Genehmigung die wir zwei Meilen weit weg vonder Stadt Semporna bekommen. Wir sollen es sofort besorgen, dass heisst wir sollen sofort weiter fahren. Wir nicken und die Jungs spielen erst mal ne Runde mit Skipper. Als wir weiter fahren, nehmen wir GANZ AUSVERSEHEN den falschen Weg zurück zum Boot und schauen uns den Rest der Insel an. Was machen wir denn jetzt? Heute noch fahren? Ne, auf keinen Fall! Ich will erst mal Tauchen…. Zwei Tauchgänge später und voller neuer Eindrücke entschliessen wir uns, dass wir mal wieder unsere Pläne ändern.

Eigentlich wollten wir einige Tage auf den Insel bleiben, dass heisst ca. zwei Wochen und dann wollten wir in Richtung Tawau fahren. Tawau liegt an der indonesisch-malaysischen Grenze. Wie auch immer, jetzt fahren wir erst nach Tawau, nehmen dort das wirklich allerletzte Ralleydinner mit und fahren dann wieder zurück nach Semporna, holen uns dort das Permit und fahren dann wieder zu den Inseln. Flexibilität ist alles Icon Mrgreen in .

Tauchen war übrigens super, nach über acht Wochen Schmuddelwasser waren 5-10 Meter Sicht einfach gigantisch! Von Thailand waren wir Sicht zwischen 20-30 Metern gewöhnt, aber egal es war einfach schön wieder unter Wasser zu sein. Leider haben wir keine Schildkröten unter Wasser gesehen. Bei unserer Dinghi-Erkundungstour haben wir bestimmt 15-20 Schildkröten an der Wasseroberfläche gesehen. Unter Wasser “nur” jede Menge Fische und schöne Korallen, Seesterne usw.

Aber seht selbst:

Seesterne in

Seestern

Fisch in

Fischchen

Korallenblock-und-Ron in

Ron hinter einem kleinen Korallenblock

Korallengarten in

Korallengarten

Ein Teilstück der Insel Pulau Selakan:

Insel in

Pulau Selakan

Und weil Skipper einfach schön und fotogen ist:

Skipper in

Skipper

Das war es vorerst von uns. Euch einen schönen Tag!

Ron, Simone und das Supermodel

Sandakan…

By Simone, 28. August 2010 11:01

… hat ca. 150.000 Einwohner, ist nicht schön und riecht wie eine extrem schmutzige, öffentliche Toilette in Berlin oder Paris. Befreundete Segler die spät Abends durch die Stadt bummelten meinten: “Hier gibt es mehr Kakerlaken und Ratten als Einwohner!”. Wir liegen derzeit in einer Art Flussmündung, der Fluss ist ebenfalls schmutzig und stinkt. Was heisst das für uns? Ankommen, Ralleydinner geniessen, Einkaufen und nichts wie weiter.

So haben wir es auch gemacht. Wir sind am 26. Aug. gegen 12:30 Uhr angekommen, sind an allen befreundeten Booten dran lang gefahren zum “Hallo” sagen, Informationen sammeln und diversen anderen Smalltalk. Für halb sieben am Abend war dann das Ralleydinner angesetzt. In geselliger Runde ließen wir uns Lamm, Shrimps. Tintenfisch, Knoblauchreis und frische Früchte schmecken. Ganz zufällig fand John von Cloudy Bay dann eine Plastikkakerlake in seiner Krabbenfleischsuppe Icon Mrgreen in . Ein herrliches Spielzeug!!!

Am nächsten Morgen sind wir dann in den Supermarkt zum Großeinkauf. Hundefutter aufstocken. Thunfisch in Dosen war ebenfalls ausgegangen und wie in fast jeder Stadt/ Ort/ Örtchen stand ein Besuch auf dem Frischmarkt an.

Simone beim Obsteinkauf:

Simone-auf-Markt1 in

Simone beim Obsteinkauf

Lieber Fisch oder nehmen wir doch die Shrimps?

(Internet streikt mal wieder – Bilder werden bald nachgereicht!)

Jetzt gleich machen wir uns auf den Weg in schöne Gewässer mit tollen Tauchgründen – hoffen wir zumindestens – so steht es überall im Internet und Monica die als Crew auf SY Fortuna war, hatte mir auch schon Bilder gezeigt von riesigen Schildkröten und Haien. Wir sind gespannt. Wir werden eine Tag- und Nachtfahrt machen.

Falls wir die nächsten Tage kein Internet haben:

Lieber Jan, viel Spass an Deinem ersten Schultag!!!

Marc und Saskia viel Spass am ersten Tag auf der weiterführenden Schule.

Und der süssen Sinnikka einen entspannten Start in der zweiten Klasse.

Den drei Rotschöpfen aus Medebach: Lieb sein, auch wenns schwer fällt Icon Lol in .

Tschüssi

Ron, Simone und Skipper


Phillippinen…

By Simone, 26. August 2010 12:47

… “Bitte wo sind wir?” “Ihr seit auf den Phillippinen. Herzlich Willkommen!” Die Kinder, Frauen und Männer strahlen uns an. Ron und ich schauen uns ein wenig verdutzt an und prusten laut los. “Oh, wir dachten das gehört noch zu Malaysia!” Die Inselbewohner lachen. Ungefähr 50 Personen scharren sich um uns herum. Es hätte uns auch gleich auffallen müssen. Sie sehen anders aus als die Malayen, sind weniger wohlhabend und viel, viel freundlicher. Herzlich Willkommen auf den Phillippinen, ein wenig illegal sind wir, aber das macht überhaupt gar nichts wie uns der Inselpolizist sofort erklärt. Und alle sind begeistert von Skipper dem gut erzogenen Hund, von dem riesigen Ron und von mir und meiner hellen Haut. “Wunderschön….wunderschön….” vor allem den jungen Frauen habe ich es angetan. Sie nehmen mich in den Arm, streicheln über meine Haut als ob sie es gar nicht glauben könnten, dass jemand so “weiss” sein kann. Warum sind die Menschen immer unzufrieden mit dem was sie haben? Die westliche Bevölkerung rennt ins Solarium für die ultimative Bräune und die dunkelhäutigen können gar nicht genug bekommen von Weissmacher Cremes und langen, sonnenschützenden Anziehsachen. Auf dem Weg zurück zum Boot sind wir immer noch fasziniert von dem unglaublich freundlichem und unaufdringlichen Empfang. Für den nächsten Morgen haben uns die Einwohner eingeladen zur Inselerkundung und sie möchten uns ihren Vulkan zeigen. Gesagt, getan. Heute um halb acht in der Früh stehen wir mit Kamera bewaffnet am Strand. Illegal hin oder her, jetzt wo wir schon mal hier sind schauen wir uns die Insel und ihre Bewohner auch genauer an Icon Biggrin in .

Die Romone vor Anker auf den Phillippinen:

Romone-vor-Anker in

die Romone vor Anker auf den Phillippinen

Mädchen am Strand:

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Mädchen am Strand

Wir besichtigen die Inselschule, es gibt ein paar Stühle und eine Tafel.

Ron und Skipper sind die Attraktion bei den Schulkindern:

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Ron mit Schulkindern

Schulkinder:

Schulkinder in

Schulkinder

Wir machen uns auf den zehnminütigen Fussweg zum Vulkan, er ist klein…. aber er blubbert ganz ordentlich!

Vulkan in

Vulkan

Um diese Stelle herum sind noch drei weitere aktive Vulkane. Es tritt zwar kein Schwefel aus und der Vukanschlamm ist kühl aber es ist trotzdem sehr interessant. Wie man auf dem Foto sieht hat auch jemand eine Fusspackung bekommen – wer wohl?

“Möchtet ihr noch einen Kaffee trinken?” Leider müssen wir diese Frage verneinen, da wir heute Abend zum Ralleydinner in Sandakan sein müssen und noch ca. 35 Seemeilen auf uns warten. Aber beim nächsten Mal. Wir kommen im Dezember wieder. Ein junger Mann strahlt mich an: “Darf ich Dir meine Telefonnummer geben?” Icon Biggrin in .

Wir freuen uns jetzt schon wenn wir im Dezember wieder zu dieser Insel mit ihren tollen Bewohnern fahren!

Liebe Grüße, inzwischen wieder aus legalem Hoheitsgebiet

Ron, Simone und Skipper


Aufstehen!

By Simone, 21. August 2010 10:07

Die Begeisterung hält sich in Grenzen, die Bordfrau bleibt liegen und die Männer machen alleine den Strand unsicher. Als sie zurück sind, bin ich auch unter den lebendigen – zumindestens körperlich.

Aufwachen in

Guten Morgen!

Nach den gestrigen 30 Seemeilen nehmen wir heute die restlichen 70 Seemeilen in Angriff. Achso, ja nach Kudat wollen wir, dort gibt es eine Werft die wir uns anschauen möchten und ein Marinabecken wo ich eventuell bleiben könnte wenn Ron in Deutschland ist.  Gestern bliess der Wind schön konstant mit 11-12 Knoten von hinten – heute ist motoren angesagt. Jetzt gerade in diesem Moment dümpeln wir allerdings mit Genua und ohne Motor direkt neben der Segelyacht Viajero. Bill und Lyda haben Probleme mit dem Motor, er bekommt nicht genügend Kühlwasser. Mal abwarten ob sie Hilfe brauchen.

Wie ihr oben seht, habe ich endlich das Kabel für die Kamera gefunden. Es ist genau das gleiche Kabel wir für alle anderen Kameras – wow, mal richtig praktisch!!!! Also gibt es nun noch ein paar Bilder.

Hier sind unsere Flügel zum abheben:

Fl Gel in

unsere Flügel am Aussenborder

Der Hund darf nicht fehlen!

Ron-Skipper-am-Strand in

Ron und Skipper am Strand

Skipper-Simone-am-Strand in

Simone und Skipper am Strand

Und gestern Abend hatten wir noch Besuch von phillippinischen Piraten!

Es war ein interessantes Bild als Ron, Skipper und ich am Strand waren und die drei Piratenboote in die Bucht eingebogen sind. Eine Stunde später kommt das Beiboot der Flotte zu uns und fragt: “Gibt es hier Marinepolizei? Wir wollen Bescheid sagen, dass wir da sind. Wir sehen ja aus wie Piraten, nicht das jemand Angst bekommt. Skipper konnte direkt wieder sein Kommando üben. “Skipper PIRATEN!” Und er wusste genau in welche Richtung er bellen muss Icon Biggrin in .

Philipinos in

Philipinoboot

Und diese zwei hat das große Boot im Schlepp:

(pünklich beim hochladen des letzten Bildes streikt die Software…. wird nachgereicht!)

Unser Security Hund ist seit gestern Morgen nicht so gut drauf. Ein wenig schlapp und seit heute Morgen ist sein rechtes Auge leicht angeschwollen. Das müssen wir über den Tag mal noch ein wenig beobachten.

Ron hat mal wieder Ohrenschmerzen, der arme Kerl.

Oh, oben geht die Reise weiter.

Bis später

Ron, Simone und Skipper

06:06 Uhr in der Früh…

By Simone, 20. August 2010 06:37

… ahhhh, erst mal ein KitKat zum Frühstück. Der Mann schläft noch, der Hund trampelt schon die ganze Nacht auf dem Deck rum und kratzt sich die Haare von der Pelle. Sandflöhe haben den armen Kerl gebissen und das juckt wie Sau – erst recht, wenn man die ganze Nacht dran doktort Herr Prof. Dr. Skipper. Könnte unser Hund reden, würde er jetzt sagen: “Deine Schuld! Du hast mir kein neues Anti-Sandflöhe und Anti-Sandmücken Halsband umgetan.” :roll:  Entsprechend ist es nur gerecht, dass wir beide nicht schlafen können. Der Hund wegen dem Juck und ich wegen dem Lärm, äh ich meine natürlich wegen dem schlechten Gewissen!

Puh, schon wieder vier Tage kein Logbuch geschrieben. Es ist nicht so, dass wir nachlässig sind, aber irgendwie passt es manchmal nicht mit der Zeit und der Lust zu schreiben. Aber man kann ja in Kurzfassung die vier Tage nachholen.

Wir liegen nach wie vor in der Bucht auf Pulau Gaya. Wenn Ron gleich wach ist, fahren wir aber weiter. Wohin? Überraschung – auch für mich. Wir hatten noch einige Arbeiten am Boot vorgenommen. Der Windmesser im Mast war defekt und musste repariert werden. Dafür war Ron vier oder fünfmal im Mast. Jetzt funktioniert aber alles wieder. Eine Kontaktstelle hatte sich gelöst und Ron hat sie jetzt gelötet, alles wasserdicht verpackt und wir hoffen inständig, dass das für die nächsten zwanzig Jahre hält Icon Wink in .

Unser Startermotor hat ein wenig gequalmt und Ron hat ihn nach Kota Kinabalu in die “Reinigung” gegeben – 12 Euro. Übrigens ist das Qualmen der Bordfrau aufgefallen – also mir. Sowas muss doch mal erwähnt werden….eine absolute nichttechnisch interessierte  Frau schaut in den Motorraum und stellt fest, dass da was nicht stimmt Icon Mrgreen in . Ihr werdet jetzt denken: Joa, die hat bestimmt schon gehustet, weil es so gequalmt hat. Ne, ne, war nur ganz, ganz minimal die Rauchwolke. Noch weniger als ein glimmender Glimmstengel.

Wir haben jetzt Flügel an unserem Beiboot, um genau zu sein am Beibootmotor knapp überhalb der Schraube. Jetzt heben wir buchstäblich ab – von 0 ins gleiten, dass macht Spass!

Wir haben unsere neue Kamera, die wir gebraucht bei einem Freund gekauft haben ausgetestet und sind ganz begeistert, dass wir jetzt bewegte Bilder machen können. Des Weiteren schiesst sie super Bilder und ist ein guter Ersatz für die Canon G10 die ja derzeit noch in Deutschland in Reparatur ist. Da der Mann noch schläft und die nichttechnische Frau keine Ahnung hat wo das passende Kabel für die Kamera – Computer Verbindung ist, gibt es heute noch keine Bilder.

Ansonsten ist die letzten Tage nicht viel passiert. Wir sind uns nach wie vor nicht 100% sicher wie wir weiterfahren, aber alles spricht für 2-3 Monate in Borneo bleiben und anschliessend auf die Phillippinen. Die nächsten Wochen gibt es aber noch einiges auf Borneo zu entdecken. Wir sind auf totalem Tauchentzug und freuen uns jetzt schon, wenn wir endlich um die Nordspitze rum sind und das Wasser wieder klarer wird. Dann werden wir noch eine einwöchige Flusstour machen. Ron wird für 2-3 Wochen nach Deutschland fliegen zur Nachsorgeuntersuchung, es stehen noch ein paar Arbeiten am Boot an… Und dann? Ja, dann bekommt die Romone wieder kurzzeitigen Familienzuwachs. Zwei alte Schulfreunde vom Ron kommen uns über Silvester besuchen! Beide Single, beide gutaussehend – diesmal also etwas für die Damenwelt zum gucken Icon Biggrin in .

Eine Sache möchte ich Euch aber noch erzählen,  dass war richtig schön. Skipper und ich fahren morgens um halb sieben an den Strand. Als erstes fliegt ein Hornbill über uns hinweg und setzt sich in einen Baum, dann kamen die kleinen Gibbon Affen und im nächsten Moment schlich ein Waran vom Strand in den Wald. Natur PUR!

Es wird Zeit die Männer zu wecken. Ich habe einen Buchtkoller und will woanders hin.

Tschüssi

Simone


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