Unser großer Tag!
Um 06:00 Uhr stehen wir auf, wie auch die Tage zuvor. Frühstücken rucki zucki. Es ist noch viel zu erledigen bevor wir los können. Und wir wollen heute auf jeden Fall raus aus dem Hafen, komme was wolle. So packen wir geschwind unsere sieben Sachen vom Steg, befreien diesen anschließend von unserem Dreck. Machen das Boot startklar, spritzen es noch einmal mit Süßwasser sauber, bevor es die letzte Hafendusche auch für uns und Hund gibt. Skipper bemerkte schnell die Aufbruchstimmung und war nicht mehr vom Boot zu bekommen. Er hatte wohl Angst er müsste im Hafen bleiben. Um 11:00 Uhr waren wir soweit. Jetzt mussten wir nur noch die Rechnung von der Marina bezahlen und uns von Freunden und Bekannten verabschieden. Nach fast drei Monaten in der Marina waren dies nicht gerade wenige und so war es dann letzten Endes 12:15 Uhr als wir die LEINEN LOS machten. Ein herrliches Gefühl nach der ganzen Maloche. Ich selber bin ja noch nie mit der Romone gefahren. Ein Umlegemanöver im Hafen, zwei Liegeplätze weiter, weiter war ich bis dato noch nicht mit ihr gekommen. Heute lagen 35 Seemeilen vor uns. Von Yacht Hafen Marina Phuket nach Ao Chalong, wir hatten super Sonnenschein und null Wind. Wir mussten also die ganze Strecke Motoren, aber das war uns egal. Wir sind einfach glücklich nicht mehr im Hafen liegen zu müssen!
Hier mal eine Karte, die rote Linie soll die Strecke makieren. Ganz so zackig und kurvig sind wir natürlich nicht gefahren…. oder!? Die Zahlen… da waren Ron und ich mal gewesen, ein paar Logbucheinträge vorher. Im October glaube. Also bitte weg denken, leider habe ich dir ursprüngliche Karte nicht gefunden.

Unser Weg
Wie lassen den Hafen hinter uns:

Der Hafen liegt hinter uns.
Unterwegs immer wieder Felsen und kleine Insel die aus dem Wasser ragen:

Einsame Insel

Felsinsel
Alles Mögliche an Booten kam uns entgegen. Von Longtailbooten:

Longtailboot
Über Superyachten:

Superyacht
Und Rostlauben, die ganz bestimmt nicht mehr zu reparieren sind!

Ein wenig rostig
Ein herrlicher Sonnenuntergang empfing uns in Ao Chalong bevor wir in der Bucht zwischen sehr vielen anderen Booten vor Anker gegangen sind. Das Ankermanöver hat sofort beim ersten Mal geklappt.

Sonnenuntergang in Ao Chalong
Dann haben wir das Dinghi startklar gemacht und sind in die Stadt gegangen zum Essen uns Obst kaufen für die nächsten Tage. Wir schlenderten so durch die Gassen und suchten uns ein nettes Restaurant aus. Als wir rein gingen sagte ein Herr, der mit seiner Frau am Tisch saß auf einmal:“ HEY SKIPPER!“ Unser Bordhund ist schon Inselbekannt – überall J. Egal ob im Norden oder im Süden.
Nach dem Essen sind wir einkaufen und dann zurück aufs Boot schlafen – da war es aber auch schon wieder 23:30 Uhr.
Das war der erste Streich und der nächste folgt jetzt…
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